Didaktische Rekonstruktion der Nukleosynthese schwerer Elemente

Autor/innen

  • Albert Teichrew Institut für Didaktik der Physik, Goethe-Universität Frankfurt
  • Roger Erb Institut für Didaktik der Physik, Goethe-Universität Frankfurt
  • Kerstin Sonnabend Institut für Angewandte Physik, Goethe-Universität Frankfurt

Schlagworte:

Kernumwandlungen, Nuklidkarte, Schülervorstellungen, Modellierung

Abstract

Die Entstehung schwerer Elemente von Eisen bis Uran bleibt eine der wichtigen physikalischen Fragen des neuen Jahrhunderts. Dass der Ursprung der Materie bislang nicht im vollen Umfang im Unterricht behandelt wird, ist daher naheliegend. Es bietet sich jedoch an, das oft bestätigte Interesse an astrophysikalischen Inhalten zu nutzen und mithilfe der Nukleosynthese inhaltliche Aspekte der Themenfelder Kernphysik und Astrophysik zu verbinden. Aus diesem Anlass wurden in einer wissenschaftlichen Hausarbeit im Rahmen der Ersten Staatsprüfung Unterrichtsinhalte zum Neutroneneinfang bei der Entstehung schwerer Elemente entwickelt. Neben der Sachanalyse bildet eine Erhebung der Schülervorstellungen zu den Elementen, dem Urknall, den Sternen und der Radioaktivität das Fundament dieser Arbeit. Als Ergebnis werden Leitlinien formuliert und Lernaktivitäten vorgeschlagen, mithilfe derer bestehende Vorstellungen mit einer wissenschaftlichen Sichtweise erweitert werden.

Veröffentlicht

21.12.2017

Zitationsvorschlag

Teichrew, A., Erb, R., & Sonnabend, K. (2017). Didaktische Rekonstruktion der Nukleosynthese schwerer Elemente. PhyDid B - Didaktik Der Physik - Beiträge Zur DPG-Frühjahrstagung. Abgerufen von https://ojs.dpg-physik.de/index.php/phydid-b/article/view/768

Ausgabe

Rubrik

Neue Konzepte